Preparing the new production

ASYMMETRICAL ENCOUNTERS

Welche Schnittstellen ergeben sich zwischen dem scheinbar gender besetzten Tango und dem vermeintlich gender neutralen zeitgenössischen Tanz?

In Rosalie Wankas Produktion ASYMMETRICAL ENCOUNTERS wird der Tango zum Motor einer Kontrastierung von kodifizierter Typisierung des Körperbildes und des Geschlechts anhand seiner Gegenüberstellung mit dem zeitgenössischen Tanz. Ziel ist es den Tanz von seiner Gender Normativität zu befreien.

Die Basis für Assymetrical Encounters speist sich aus dem vorgelagerten Forschungsvorhaben ENTANGLEMENTS - Gender und Interkulturalität, wofür Rosalie Wanka im Jahr 2019 mit einem Forschungsstipendium des Kulturreferats München gefördert wurde. 2020 setzt sich Wanka mit den Ergebnissen dieser Recherche auf der Bühne auseinander.

In Zusammenarbeit mit dem internationalen Cast - Rodrigo Pardo, Damian Cortes, Cecilia Loffredo - und der Münchner Medienkünstlerin Manuela Hartel werden onirische Szenen entworfen. Jede(r) Darsteller*in bringt dabei seine eigenen subjektiven, biografischen Räume mit. Die Zuschauer*innen finden sich so in fremde und doch altbekannte Welten versetzt. Dabei bleibt es vorrangig bei den menschlichen Abgründen, die es zu beleuchten gilt und mit viel Humor nach der Möglichkeit und Unmöglichkeit gegenseitigen Verständnisses zu befragen.

Dazu werden eine Reihe von Begegnungen inszeniert, in denen unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. Eine klare Zuschreibung wird dabei verhindert, scheinbar absurde Konstellationen stellen subtil (Gender)Identitäten, Vorurteile und die Legitimität des eigenen Weltbilds in Frage. Ist es am Ende immer ein Mißverständnis, das uns in die Lage der Misskommunikation bringt, oder ist es die Engstirnigkeit mit der sich begegnet wird?

Projektionen von Manuela Hartel verdeutlichen auf visueller Ebene die verschiedenen Assoziations- Welten in denen sich jede Performer*in bewegt.

Der rasante Tanz der Darsteller*innen setzt sich mit den Bewegungssprachen des zeitgenössischen Tanzes und des Argentinischen Tangos auseinander, mit verschieden kulturell geprägten Körperbildern ebenso wie mit den Wechselwirkungen von Sprache und körperlichem Selbstverständnis.

Konzept & Künstlerische Leitung

Rosalie Wanka

Performance

Rosalie Wanka I Rodrigo Pardo I Cecilia Loffredo I Damian Cortes

Video & Bühnenbild

Manuela Hartel

Musikarrengements und Komposition

Federico Mansilla


Licht
Hans R. Weiß

Assistenz & Kostüme

Fabian Kipp


Dokumentation & Postproduktion

Tom Gonsior

STREAMING DATES /// FECHAS DE STREAMING

coming soon - en breve

www.dringeblieben.de (Europe) www.alternativateatral.com (America Latina)

Performances / Funciones

@ Theater Hoch X - Munich//GERMANY

19th, 20th & 21st February 2021

++++ probably cancelled ++++

++++ probablemente suspendidas ++++

© 2016 by Rosalia

Photo © Manuela Hartel

Graphic © Paola Evelina

"...and those who where seen dancing were thought to be insane by those who could not hear the music..."

F. Nietzsche